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Neues zum Thema Stehplätze in unserer Arena Drucken E-Mail
Wie ihr sicherlich bereits aus den Medien erfahren habt, gibt es erfreuliche Neuigkeiten zum Thema Stehplätze in der Arena. Die durch den Druck der Fortuna-Fans und hier im Speziellen der szeneübergreifenden Initiative "Stonn Op!" in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass der Einbau von Stehplätzen nicht nur möglich, sondern auch deutlich günstiger ist als lange Zeit kolportiert. Oberbürgermeister Dirk Elbers hat daraufhin schon angekündigt, Taten folgen zu lassen und den Umbau schnellstmöglich zu forcieren, auch wenn längst noch nicht alle Parteien im Stadtrat ihre uneingeschränkte Zustimmung signailisiert haben...

Ohne Zweifel ist dies ein großer Erfolg für uns Fans und die Initiative "Stonn Op!", der man dafür nur Dank und großen Respekt für die unerschütterliche Arbeit aussprechen kann. Dennoch müssen und werden wir auch in den nächsten Tagen und Wochen am Ball bleiben. Denn durch die WM in Südafrika und die hieraus resultierende lange Sommerpause bietet sich bereits in gut einem halben Jahr die Chance, mit den Umbaumaßnahmen zu beginnen und diese rechtzeitig zur kommenden Saison abgeschlossen zu haben. Es bedarf daher nun schneller Entscheidungen. Wir werden Euch in jedem Fall über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten und bitten Euch, auch künftig die Aktionen von "Stonn Op!" zu unterstützen, damit unser gemeinsamer Traum von einer vernünftigen Stehplatztribüne in unserer Arena so bald wie möglich Wirklichkeit wird.
 
"50+1"-Regelung hat weiterhin Bestand Drucken E-Mail
Der Ligavorstand der 36 Profi-Klubs beider Bundesligen bestätigte am 15.10.2009 in seiner Sitzung die weitere Gültigkeit der derzeitigen 50+1-Regelung. Somit werden Investoren auch, zumindest in naher Zukunft, keine Mehrheit erwerben und somit auch keine uneingeschränkte Macht ausüben können. So bleibt es dabei, dass bei Vereinen, in denen der Spielbetrieb der Lizenzabteilungen in eine Kapitalgesellschaft ausgelagert ist, 50% + 1 Stimme beim jeweiligen Verein verbleiben.

Am 10.11.2009 lehnte die Mitgliederversammlung des Ligaverbandes der beiden Bundesligen einen Antrag von Hannover 96 zur Aufhebung dieser Regel mit nur einer Gegenstimme bei drei Enthaltungen ab. Ebenfalls abgelehnt wurde ein Antrag des FSV Frankfurt, nach dem die Entwicklung von Alternativ- oder Konsensmodellen beauftragt werden sollte, die sich am Vorschlag von Hannover 96 orientierten. Für eine Abschaffung und/oder Änderung der 50+1-Regel wäre eine 2/3tel-Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich gewesen, die dann vom DFB-Bundestag ebenfalls mit einer 2/3tel-Mehrheit hätte bestätigt werden müssen.

Dies sollte uns aber keinesfalls in Sicherheit wiegen. Auch wenn derzeit DFB/DFL-seitig in Auftrag gegebene Studien den Erhalt der 50+1-Regelung untermauern und auch die Liga-Teilnehmer in Workshops auf dieses Ergebnis kommen, so sieht man doch, dass Bestrebungen im Gange sind, die 50+1-Regelung zu kippen. Aktuell erwägt der Präsident von Hannover 96, Martin Kind, sogar den Gang vor den Europäischen Gerichtshof, um die Abschaffung der 50+1-Regelung juristisch durchzudrücken.

Auch wenn DFB und DFL die juristischen Rahmenbedingungen gegen einen Erhalt der 50+1-Regelung schaffen sollten, konnte der SCD durch seinen Satzungsänderungsantrag auf der Jahresmitgliederversammlung 2009 die mehrheitliche Beteiligung des Vereins an einer etwaigen Tochtergesellschaft manifestieren. So wurden die Grundlagen geschaffen, dass unabhängig von der jeweiligen Rechtsprechung oder Gesetzeslage immernoch gilt: 50+1, Fortuna bleibt meins.
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 9. December 2009 )
 
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