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Stellungnahme von Fortuna nach Gespräch bzgl. des Bannerverbotes vom 15.03.2017

In einem sachlichen und guten Gespräch wurde das Thema zeitnah mit dem Supporters Club erörtert. Vielen Dank an die Mitglieder des Vorstandes des SCD die kurzfristig zur Verfügung standen.

Wie vereinbart, möchten wir unsere Kernaussagen noch einmal schriftlich festhalten.

Das thematisierte Banner wurde von Fortuna Düsseldorf vor dem Hintergrund der körperlichen Angriffe gegen Anhänger der betreffenden Mannschaft gesehen und entsprechend beurteilt.

Fortuna Düsseldorf möchte sich nicht an einer Gewaltspirale beteiligen und dieser möglichst frühzeitig entgegenwirken. Deshalb wurde bei dem Banner der Fortuna Mafia die bildliche Darstellung kritisiert und im Rahmen des Hausrechts untersagt.

Ziel war es nicht, Kritik an aktuellen Entwicklungen im Fußball zu unterbinden. Fortuna Düsseldorf stand und steht zur freien Meinungsäußerung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, die durch die u.a. durch die Stadionordnung Geltung erfahren.

In der Vergangenheit haben Fortuna-Fans oft kreative Formen der Kritik gefunden, ohne unnötig unter die Gürtellinie zu gehen oder mit Gewalt zu drohen.

Diese positive Kreativität ist wichtiger Bestandteil der positiven Fankultur unserer Fans. Satire und Humor sind für den Verein grundsätzlich gute Wege um auf Entwicklungen kritisch hinzuweisen.

Fortuna Düsseldorf freut sich über die vielfältige und bunte Fanszene und wird auch in Zukunft im direkten Dialog bleiben und offen für Kritik sein.

In ähnlich gelagerten Grenzfällen wird Fortuna Düsseldorf in Zukunft erst eine Anhörung mit dem betroffenen Fanclub oder der Gruppe abhalten.